• Akademischer Segler-Verein zu Rostock e.V.,Uferpromenade 1, 18147 Rostock

Geschichten von der Shanty

Text von Dittmar Kirsten

DER ANKER DER SHANTY

Er war anfangs ein Problem. SHANTY hatte keinen ordentlichen Anker. Heinz – der Reeder – wollte ihn anfangs stellen. Nachdem er aber den Anker auch in seinem Keller nicht finden konnte, erinnerte er sich anders und sagte, er müßte an Bord sein. Ja, er ist doch damals an Bord geblieben. Die Klubleitung gab auch kein Geld für den Anker. Es war nicht im Plan – er sollte ja von Heinz kommen. Wir saßen in der Klemme. Solch großer Anker war damals nicht handelsüblich in der DDR – er würde teuer werden. Alte 8-10kg-Anker lagen noch verrostet im Bootshaus. Wir nahmen erst einmal zwei kleine an ein Kette. Juri hatte das Problem in der dörflichen Bierrunde vorgetragen. Der Dorfschmied wollte für uns eine Sonderschicht fahren. Die geforderte Zeichnung erhielt Juri schon Tage nach dem Angebot. – Wir hatten uns auch eingehend nach dem in der Schmiede vorhandenen Ausgangsmaterial erkundigt, aber das Frühjahr ging in den Sommer über - wir lagen immer noch vor unseren ulkigen Zweiankern. Juri wurde bedrängt, dann bedroht. Ja, ja, der Anker kommt. Spät im Sommer war er da, rostig, nicht ganz nach Zeichnung – es war aber ein schwerer Anker. Die Flunken wurden noch ausgeschärft, der Klappwinkel des Superdanforth geändert, gepönt, dann mußte es gehen. Vor Warnemünde ankerten wir zur Probe. Juri , wenn der Anker nicht hält, gibst Du eine Runde! Der Anker hielt, ja er war wie mit dem Grunde verwachsen. Juri jubelte erst, dann wurde er blaß. Denn wenn wir dieses schwere Stück hier liegen lassen müssen brauchen wir schnell einen Neuen! Es ging hart zur Sache. Immer wenn die SHANTY ins Wellental sackte, konnten wir ein Stück Ankertrosse holen und schnell belegen, den Wellenberg hinauf zog die SHANTY mit ihrem Auftrieb die Trosse an. Schließlich tauchte der Anker aus den Fluten – mit einem dicken Stahlstropp zwischen den Flunken.

Halten konnte der Anker aber auch auf normalem Grund. Viele Jahre diente er auf der SHANTY und auf RASMUS. Nun lauert er als Ersatz auf dem Hexenhausboden und wartet, ob einer seinen Anker verliert und ihn wieder mit nimmt auf große Fahrt.

 

KREUZEN IST EINE HOHE KUNST!

Mühsam quälten wir uns an die Spitze des Regattafeldes heran. Die See bekommt der SHANTY nicht so recht, die anderen laufen eine unwahrscheinliche Höhe. Unter Land hat sich der Wind wohl etwas gelegt – aber es ist zu schaffen, wenn wir so weiter machen. Einen Moment kann ich nach der langen Nacht nach unten. Nach einer knappen Stunde stecke ich die Nase aus dem Luk. „Wie läuft es?“ „Wunderbar Dittmar, wir machen tolle Fahrt!“ „Und wo sind die anderen?“ Mein Segelkünstler zeigte nach Luv. Da sind sie verschwunden. Und der Turm da? Hm, es müßte Wustrow sein – sieht aber wie Darßer Ort aus, den wir schon vor einer Stunde aus einem ähnlichen Winkel gesehen hatten. Es war nicht möglich, die anderen auch nur wieder in Sichtweite zu bekommen. Mit halbem Wind hin- und herbrausen lohnt sich nicht in einer Regatta!

Immer wenn der BUK von See kam auf Backbordbug lag er vorn, kamen wir mit unserem Steuerbord Kreuzschlag von draußen hatten wir ihn wieder. Der Wind schralte ständig und war böig. Kurs und Schotstellung mußten laufend geändert werden. Es konnte Zufall sein. Aber schon das dritte Mal dieses Spiel. Die Fischerfähnchen dort voraus wollten wir uns genau ansehen. Wie erwartet pflügten sie mit gut einem Knoten Fahrt durch die See. Unter Land stand ein kräftiger Gegenstrom. SHANTY blieb nun draußen und hatte in dieser Regatta den BUK weit hinter sich.

FLAUTE VOR GRAAL MÜRITZ – NEBEL VOR HIDDENSEE

Das Feld liegt im sonnigen Dunst, das Wasser wirkt wie Öl. Man ruft von Boot zu Boot, manche betrügen durch Schlag mit dem Ruder. „Aber Kumpel, wir müssen doch das Schiff auf Kurs legen!“ Eigenartigerweise stehen die Segel noch, fast eine halbe Meile Fahrt durchs Wasser haben wir auch! Aber kein Kräusel auf dem Wasser. Was ist los? Ein Vogelflaumfeder macht sich nach vorn davon, recht schnell. Na, Freunde, mal hurtig den Anker raus – die anderen müssen es ja nicht gleich sehen. Siehe da, mit über einem Knoten am Sumlog ankern wir uns mit dem Gegenstrom durch das Feld – an allen vorbei, die es noch nicht gemerkt haben. Im Moment zählen die Segeleigenschaften des Schiffchens mal überhaupt nicht.

Ein Nebel vor Hiddensee. Wie soll man noch die Gegner beobachten und das Ziel bei Barhöft finden. Mit dem Lot, Echolot hatten wir aber noch nicht, Aussingen mit Handlot war angesagt, so tasteten wir uns an die Insel. Noch war genug Wasser unterm Kiel. Schwach schimmert die Sonne durch das Grau von oben, so dicht ist der Dunst doch gar nicht! Aber kurz vor dem Vorsteven steht eine graue Wand. Ein Sonnenanbeter steigt ihr aus Sehnsucht in den Mast entgegen und brüllt von oben wie ein Stier: „Hier oben ist alles klar.“ Die Mastspitzen der anderen und der Dornbusch ragen aus dem Wattemeer. Ein tolles Bild. Eine gute Übersicht über die Lage im Feld war möglich, denn die braven DDR-Segler hatten ihre Unterscheidungszeichen alle hoch und deutlich im Segel.

KOPPELN WILL GELERNT SEIN

Koppeln will gelernt ein und verlangt Disziplin an der Pinne. Wir wollten durch das Bornholmsgat nach Danzig. Satellitennavigation gab es ja noch lange nicht, aber wir hatten den Kurs von Darßer Ort aus abgesetzt und die dicke Insel Bornholm mußte ja wohl zu finden sein. Die Crew hielt es locker – zu locker! Wir waren auf keiner Regatta, die See war rauh, die Kompaßnadel tanzte auf dem matt beleuchteten Kompaß hin und her. Es war nicht leicht, Kurs zu halten, da der böige Wind stark schralte. Nach etwa 20 Stunden kam Land in Sicht. Es war Nacht. Die Kennungen der Feuer vor uns waren in der Karte nicht zu finden. Es war alles so fremd. Unsere Seekarten, abgelegte von August Neptun, waren ja nicht die Neuesten – aber die Dänen ändern doch nichts. Vorsichtig schlichen wir näher. Wir befanden uns in einem Gebiet mit unsicherer Mißweisung. Aber bei unserem Kurs parallel zur Küste zeigte die Nadel statt Nord fast West. Voraus kam ein große Stadt in Sicht – wir erwarteten Hammerodde, ein stilles Kap mit einem starken Leuchtfeuer. Bornholm ist doch nicht unendlich groß und hat doch keine neuen Städte aufgebaut. Endlich begriffen wir, vor uns lag das schwedische Ystad. SHANTY war viel zu nördlich gesegelt. Statt auf Westkurs mußten wir Ost steuern zum Bornholmgatt.

FALSCHE LEUCHTFEUER

Auch von Osten kommend hatten wir mit Bornholm Schwierigkeiten. Früher als erwartet, den Dänemarks Feuer sind müde Lampen, blitzte uns ein starkes Feuer entgegen, nein es blinkte eher. Die Kennung wechselte ständig. Kleine Feuer kamen auch undeutlich aus der Nacht, aber wir wollten erst einmal das starke Feuer einordnen. Es war jedoch unmöglich. Die Seekarten waren zwar etwas älter, aber stimmten mit dem neuen Leuchtfeuerverzeichnis überein. Der Mann mit den besten Augen kam aufs Vorschiff – wir tasteten uns näher. Nach einer Stunde voller Rätsel konnte er vor Lachen kaum noch stehen. Durch das Nachtglas sah er bei Gudjen ständig Pkws auf einer S-Kurve der Uferstraße fahren, die so angelegt war, daß die Scheinwerfer der Autos für einige Sekunden einen Blink in Richtung See schickten. Man sollte auf See eben auch auf die kleinen Hinweise achten.

DIE GROßE SCHWESTER UNIVERSITAS

Die Tonnenregatta im Herbst von Greifswald-Wiek nach Warnemünde ging immer gegen starken Westwind und rund um die Kalksteine – so nannten wir die Kaps von Rügen, vor allem die Felsen der Stubbenkammer. An den Kalksteinen herrschen immer schwer zu berechnende Wind- und Stromverhältnisse. Direkt unter den Felsen lang ist entschieden der kürzeste Weg – aber mit mehreren Meilen Abstand hat man den sichersten Wind und wenig Strom. Also beobachteten wir das Feld der Großen vor uns genau, um die momentane Lage früh und exakt zu erfassen. Wir sahen die UNIVERSITAS unter Land, wie immer gut ganz vorn liegen. Also unter die Kalksteine die smal. Regen kam, erst mal keine Sicht. Als die Wand vorbei war, lag die UNIVERSITAS Backbord neben uns in einer Stinkflaute.

DIE „LIEBEN GRENZER“ KOMMEN GANZ BÖSE!

Der Sohn von Heinz, Manfred Achtenhagen, hatte mit der SHANTY den Längen- und Breitengrad gewechselt, d.h. er war zu weit nördlich gekommen und in Dänemark gelandet und dort geblieben. Unsere Törnplanung war damit erst einmal im Eimer. Das Schiff war weg. Sein Vater, der 2. Parteisekretär der Universität Rostock, er soll ihn, damit er ihn nicht die sogenannte „richtige Richtung geben konnte“ im Vorschiff eingesperrt oder festgesetzt haben. Manche erzählen im größten Segelsack. Zurück durfte Heinz dann wieder segeln – per Einhand. Eine gute Leistung des sechzigjährigen Vaters. Wir erhielten unser Schiff wieder. es war aber nicht mehr dasselbe. Wie Aussatz behandelten uns die Grenzer am Kontrollpunkt Warnemünde. Grund: Wegen diesem Kahn sind fünf Genossen von uns degradiert und haben diesen Sommer keinen Urlaub. Also noch mal mit Stiefeln an Deck, in jedes Schapp sehen, Segelsäcke an Land auslehren, unter jedes Bodenbrett sehen und Fragen stellen. Die allerdings belustigten uns oft tröstend. Wehe, wenn in den Papieren, den PM18 oder Nachtsegelgenehmigung eine Zahl unleserlich war oder ein gefürchteter Zahlendreher vorlag, gar ein Geburtsdatum falsch eingetragen wurde. An Land bleiben mußte der arme Wicht oder gar das ganze Schiff zurück auf die Warnow. Selbst die Ankerkette war einmal zu dünn für die SHANTY und die See. „Aber liebe Genossen“, konnte ich da glücklicherweise sagen, „ seht euer Kontrollboot hier neben uns. Fünfmal so schwer wie die SHANTY hat auch nur 10mm dicke Kettenglieder und wir, wir wollen auf See ja gar nicht ankern. Das ist doch verboten. Wir kommen gleich wieder zurück von einem kleinen Törn auf die Reede, dann könnt ihr beim Einklarieren alles nochmals überprüfen.“

DIE HOHE WETTFAHRTLEITUNG KENNT UNS

Die SHANTY war 1974 DDR-Meister ihrer Klasse im Seesegeln geworden. Die Bürosegler des Wettfahrtausschusses meinten aber nicht jeder von dieser neuen SHANTY-Crew sei meisterlich. Es gab nur 4 Medaillen. Die restlichen Hands erhielten Teilnahmeurkunden. Nun hatten alle aber schon erzählt – die neuen Meister sind wir, besonders die, die weit auf dem Land zu Haus waren. Nun – mit solch einem lumpigen Papier konnte man ja gar nicht an den heimatlichen Stammtisch zurückkehren, ohne so ein rundes, goldiges Ding. Was tun? Es wurde ohne Genehmigung und Absprache ausgeliehen. Hänschen, der seinen Taler achtlos auf dem Tisch gelassen hatte um zu tanzen, mußte erst einmal ohne ihn nach Hause. Natürlich hat er später – nach dem Dorfstammtisch – alles vom ehrlichen Finder zurückerhalten, nachdem Urkunde und Metall den staunenden Landwirten vorgezeigt und die Werbeaufgaben für den Segelsport auf dem Lande erfüllt wurden.

OPERATION SAIL – DANZIG

Eine ganz tolle Reise, hinein in die Welt der alten Windjammer, Küstensegler und Schulschiffe, in eine wiederbelebte, tot geglaubte Segelschiffsära. Es begann harmlos, kleiner Umweg vor Bornholm entlang an Polens schöner Küste mit über 100m hohen Sanddünen. Bei Wladislawowo – wir nannten den Hafen „Hundegebell“ – aber zog ein mächtiges Unwetter auf, gleichzeitig donnerte es von vorn – eine Seekriegsübung. Segeln ist in solch einer Situation sogar schlechter als Arbeiten. Wir refften und schlichen unter die Küste, Kreuzen war angesagt. Seekrankheit, Müdigkeit –„bei-Muttern-zu- Haus-ist-es-jetzt-schön“-Stimmung kam auf. Gelbe Tonnen erhöhten die Bedenken. Nach fast zwei Wachen landeten wir vor Gdynia. Dort war für uns kein Platz, alles voll und die Leute mit der schwachen Mark erhalten ja sowieso nur die hinteren Plätze. Es war schwer, wieder hinaus in Wind, Nässe und Finsternis nach Danzig. Später erzählte man uns, daß Klaus Ring mit seiner LIKEDEELER gesunken ist. Klaus war ein toller Segler, Studienkollege und Berliner. Nur einige Kajütteile schwemmte die See nach Tagen auf den Strand der Nehrung bei Hel. Relativ gut kam unsere SHANTY davon. Wir räumten den zu Müll gesegelten Proviant und die zerbrochene Ausrüstung in Danzig von Bord und nähten die Segel nach. Gut lagen wir am Kai neben dem Krantor auf der Motlawa. Direkt unter einer Bar. Danzig, schon wieder dreiviertel aufgebaut beeindruckte uns gewaltig. An den Fassaden wurden deutsche Inschriften auch wie der restauriert und so erhalten. Die alte Hansestadt wärmte uns das Herz und unsere polnischen Sportfreunde waren gute Gastgeber. Die Sail aber tobte in Gdynia, dahin ging es mit der S-Bahn. Fast alle alten Großsegler waren von deutschen Werften gebaut und gut von den Russen, Polen und Skandinaviern gepflegt. Es war ein Traum, ein maritimes Volksfest für einen so isoliert gehaltenen Ossi. Zurück in Danzig, hinein in die Bar vorm Schiff. Etwas Seemannskneipe mit Striptease hinter einer Mattscheibe. Am Nachbartisch Kopernikus, genau so polnisch sah er aus. Wir kamen ins Gespräch, ein Gesichtschirurg, Fratzenschneider –wie er selber meinte – aus Berlin. Seine Ketsch lag fast neben der SHANTY. Ein Wunderschiff für uns. Selbst nach Haus konnten wir telefonieren. Sie füllten uns ab, mit Wein, Bier, Schnaps und leichten Drogen und hatten ihren Spaß an uns. Alle Warnungen schlugen meine Hands in den Wind, morgen war Weststurm angesagt und wir mußten zurück. Auf allen Vieren, ohne Schuhe wie Napoleon aus Rußland landeten sie an Bord. Peter wurde von zwei polnischen Polizisten an Bord „geleitet“, die sich dann sehr genau seine Papiere, die er glücklicherweise an Bord gelassen hatte, ansahen. Am Morgen wirkte die Crew annährend seefähig. Es ging hinaus auf die Danziger Bucht. Mit halbem Wind nach Hel. Es machte uns Spaß. Der Nachbau der AMERICA – Urtyp der großen Rennjachten – überholte uns mit mindestens 3 kn mehr. Das Schiff war ein Traum, ganz neu gebaut. Die Crew aber drehte uns in Danzig den Rücken zu. Keinen Schritt an Deck, solche Blödmänner kannten wir bis dahin überhaupt noch nicht. Ab Hel ging es nach Nordwest. Daher kam auch der Wind und er wurde mehr, viel mehr. SHANTY – gut gerefft vertrug den Seegang gut – lang genug auseinander waren sie, die Wasserberge, um auf- und abzusteigen. AMERICA kam näher. Die „Blödmänner“ konnten nicht Kreuzen. Noch ein Schlag und die oll SHANTY übernahm die Führung. Das war den Yankees zuviel. Die Lappen rutschten nach unten und die Maschine, die hatten sie natürlich im Gegensatz zum Vorbild, übernahm den Vortrieb. Wir aber hatten nun ganz andere Sorgen. Uwe „Broiler“ wollte über Bord, nichts war mehr gut am Leben. Andere Leute, die sich mühsam beherrschten, konnten nicht mehr in den Mief unter Deck zur Baby- Broilerpflege. Nur Wadyslawowo – Hundegebell – konnte uns retten. Dort halfen uns Fischer an einen guten Liegeplatz. „Aber Männer, ihr sprecht ja Deutsch wie wir – was seid ihr für Leute?“ Sie lachten herzhaft und meinten: „Pommern“ haben polnische und deutsche Vorfahren, mußten bei den Nazis stramm deutsch fischen und machen es nun auf polnisch. Jungs – Ihr hättet auch in die Politik gehen können!

ETWAS GLÜCK ZUM SCHLUß

Es war wieder einmal ein schweres Rennen, große Seewettfahrt Ostseewoche – mit Ostseewochen-Sturmwetter, diesmal viel Wind von vorn. Rund Bornholm zwei Nächte, wenig Schlaf, d.h. Peter und ich haben fünf Stunden völlig besinnungslos gelegen. Backbordwache hat uns eine Stunde länger schlafen lassen, wollten wohl selbst die Ziellinie erreichen., aber es sind noch acht Meilen. Wir sind also relativ frisch. Das Spiel mit den Schoten beginnt, natürlich machen wir alles neu, werden auch wirklich schneller. Klaus am Sumlog jubelt auf – aber laufend schralt der Wind und das diesige Wetter wird richtiger Nebel. Im Dunst voraus ein Segel. Recht schnell erreichen wir den Konkurrenten, aber es ist gar kein Klassenbruder, ein Riese, die VIKING Klasse 1. Ein Mann am Rad – Nachtruhe. Das Jagdfieber kommt auf. Da ist noch einer voraus. Auch der hat zu dichte Schoten für den neuen raumen Wind. Er bleibt zurück, der nächste merkt etwas und ist schwer zu holen. Wir dürfen sie nicht wecken, Abstand halten – hol noch einen sagt Peter zu mir. – Er kommt auch in Sicht, aber die EIBA ist nicht mehr zu holen. Ein anderes bleibt noch achteraus. Die EIBA hat den 1. Platz, SHANTY ist wieder einmal Zweiter.

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